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Ich war mal wieder unterwegs. Diesmal habe ich mir für euch die Insel Madeira näher angeschaut. Vom 04.11. bis 08.11.2009 war ich, Susanne Huber mit Gebeco auf einer Info-Studienreise auf der portugiesischen Insel Madeira.
Begleitet hat uns Heiko Blatter von Gebeco und Arne Tochola von der Air Tap Portugal, mit der wir auch hin und zurück geflogen sind.
Nach einem ganzen Tag Anreise, das war wirklich lang denn ich bin zuerst mit Rail&Fly zum Frankfurter Flughafen gerollt, dann sind wir mit der TAP mit Umsteigen in Lissabon, nach Funchal geflogen. Da war ich alleine schon 10Std. unterwegs. Bei der Rückreise war das dann genauso, nur umgekehrt. Abends sind wir dann in Funchal angekommen und wurden direkt in unser Hotel das „Pestana Bay Hotel“ gebracht. Da gab’s dann noch Abendessen und dann sind wir eh schon ins Bett gefallen.
Richtig interessant wurde es aber erst am nächsten Tag. Am Donnerstag haben wir uns erst einmal ausgiebig zu Fuß Funchal, die Hauptstadt Madeiras, angeschaut, da wo auch einst „Sissi“ Ihren Genesungsurlaub machte. Die Häuser Funchal’s ziehen sich an 1200m hohen Gebirgszügen hinauf und bieten von dort oben einen super Ausblick. Wir waren in der tobenden Markthalle, hatten eine Weinprobe und fuhren mit der Gondelbahn hinauf nach Monte, ein kleines Bergdörfchen. Da oben war’s dann doch ein wenig kühler und sehr feucht. Da hingen die Wolken direkt über uns. Unsere Reiseleiter vor Ort, Leonardo, führte uns durch den tropischen Garten des „Jardin Monte Palace“. Die Fahrt hinab ins Tal war das Highlight des Tages. Nur bei Monte auf Madeira gibt’s dieses ungewöhnliche Fortbewegungsmittel. Der Korbschlitten. Eine sehr rasante Fahrt auf Holzkufen. Gott sei Dank sind da aber immer zwei „Läufer“ mit an Bord. Die passen schon auf, dass wir da nicht irgendwo in den Büschen landen. Am Abend sahen wir uns noch ein Schwesternhotel des Pestana Bay an, das Pestana Grand Hotel, in dem wir dann anschließend auch zum Abendessen eingeladen wurden.
Am nächsten Tag stand eine lange Wanderung an. Wir fuhren auf die Nordseite der Insel, nach Santana. Dort schauten wir uns noch die typischen Häuser von Madeira an, bevor richtig los ging. Entlang der Levadas (künstliche Wasserstraßen) säumt eine dschungelartige Vegetation den Weg zum beidruckenden grünen Talkessel von „Caldeiro Verde“. Am über 100m hohen Wasserfall der hier in die Tiefe stürzt, machen wir unsere Mittagspause. Wir bekamen natürlich auch alle ein Lunchpaket mit auf unsere lange Reise. Die dauerte ja ungefähr 5Std. und wir sind ca. 15km gewandert. Danach konnte von uns so gut wie niemand mehr laufen. Das Abendessen in einem exklusiven Restaurant rundete den Tag komplett ab.
Der letzte Tag war ein wenig erholsamer. Mit dem Bus haben wir die komplette Nordwestseite der Insel abgefahren. Orte wie Ribeira Brava (wilder Fluss) oder Sao Vicente reihen Sie an der schmalen steilen Küste entlang, immer wieder gesäumt von wunderbaren Wasserfällen und einer üppigen grünen Vegetation. Man könnte fast denken, man sei auf einer Karibik Insel. In Porto Moniz machten wir unseren Mittagsstopp. Hier gibt es Meerwasserschwimmbäder, die sich immer wieder von selber füllen, wenn die raue stürmische See über die Klippen bricht. Nach dem Mittagessen führen wir dann wieder über das Hochplateau Paul da Serra zurück über die Südwestküste nach Funchal ins Hotel.
Der nächste Tag war wieder komplett mit „Abreise“ gefüllt. Wir mussten um 4Uhr früh das Hotel Richtung Flughafen verlassen. Um ca. 18Uhr war ich dann wieder bei mir zuhause in Deutschland. War das anstrengend!
Tipps für einen perfekten Madeira Urlaub:
Wenn Sie Fragen zu meiner Madeira Reise haben oder sich genauer über die Insel informieren möchten, schreiben Sie mir einfach eine Email an susanne.huber@reiseservice-heinz.de oder rufen Sie mich an unter der Tel: +49 8761 72790.
Und natürlich wie immer noch ein paar Bilder zu meine Inforeise:
"Sissi"-Denkmal in Botanischer Garten in Christopher Kolumbus hat
Funchal Funchal in Funchal gewohnt
bei der Weinprobe Ich, im "Jardin Blick über Funchal von
Tropical" von Monte Monte aus
unser Hotel ein typisches Madeira Haus bei der Levada-Wanderung
"Pestana Bay"
Levada-Höhlensystem der Wasserfall des karibische Vegetation
Caldeiro Verde
Susanne Huber
(hier bei Porto Moniz)