Reisebericht Gruppenreise Kalabrien vom 04.10. – 11.10.2009
Zauberhaftes Kalabrien mit seinen Geheimnissen, der kulturellen Vielfalt, den traumhaften Küsten und Landschaften, das erlebten die 25 Mitglieder der Reisegruppe mit dem Reisebüro Heinz im Oktober bei ihrer achttägigen Gruppenreise mit vier Tage Standortrundreise.
Bereits am nächsten Tag nach der Landung in Lamezia Terme führte bei super Wetter der Weg vom Meeresspiegel auf 800 Meter Höhe in die Hochebene der Serre. Dort erwartete die Reisefreunde mit dem Kartäuserkloster von Serra San Bruno eine Oase der Mystik und Ruhe und die romantische Lichtung mit dem „ Laghetto dei Miracoli“ , eine Quelle dessen Wasser nachgesagt wird Wunder zu vollbringen. Von dort ging es weiter zu einem der schönsten Kleinstädte Kalabriens nach Pizzo mit seiner einzigartigen Höhlenkirche „ Piedigrotta“ , der Altstadt mit seinen malerischen Gässchen und dem Castello Murat. Hier am Entstehungsort des Tartuffo- Eises durfte diese Kostprobe natürlich nicht fehlen. Aber auch der nächste Reistag gestaltete sich phantastisch. Zur Reise ins Mittelalter wurde der Besuch Cosenzas am Fuße des Sila- Gebirges. Hier konnte man auf den Spuren von König Alarich und Friedrich des II. wandeln. Natürlich durfte dann ein Abstecher zum Heiligtum von San Francesco di Paola , der Wallfahrtstädte Süditaliens nicht fehlen. Wie heißt es da „wer Cosenza und San Francesco di Paola nicht erlebt hat, kennt Kalabrien nicht“. Nach soviel Kultur war dann am nächsten Tag ein Aufenthalt an den traumhaften Badestränden oder eine Leuchtturmwanderung mit herrlicher Aussicht das richtige Programm zur Entspannung. Denn am fünften und sechsten Tag gab es wieder im Überfluss die Schätze Kalabriens zu bestaunen. Reggio di Calabria , die größte Stadt Kalabriens lockte mit seiner prächtigen Uferpromenade, einem Bummel auf der eleganten Einkaufsmeile Corso Garibaldi aber auch mit Dom, Kastell und Nationalmuseum. Ein Kontrastbild von großer Vergangenheit und pulsierendem Leben. Entlang der Costa Viola , vorbei an dem Mythen umwobenen Örtchen Scilla endete nach einem urigen Spaziergang im Fischerviertel Chianalea ein Abstecher ins südliche Kalabrien. Am nächsten Tag lockte die ionische Küste. Da blinkte in der Sonne Gerace- ein Dorf malerisch auf einer Bergkuppe gelegen. Gerace lud mit großer Gastfreundschaft , bezaubernden Gässchen und einem außergewöhnlichem Dom zum langen Verweilen. Unmittelbar an der Küste gelegen lockte dann noch die Ausgrabungsstätte der antiken Metropole Locri Epizephiri, deren hohes geistige kulturelle Niveau und deren Bräuche bis heute den Alltag der Kalabresen prägen. Vor dem Rückflug durfte dann nochmals dem weiteren Schatz Kalabriens Sonne und Meer bei 23 Grad warmen Wasser ausgiebig gefrönt werden. Denn hier Capo Vaticano/ Ricadi gilt als das schönste Strand- und Küstengebiet Kalabriens. So boten sich dann auch atemberaubende Ausblicke auf das türkis- und azurblaue Meer, sowie die Klippen und die vielen einsamen Buchten. Bei guter Fernsicht sieht man hier sogar die Äolischen Inseln , die Straße von Messina und sogar Sizilien. Nach einem abschließenden Bummel über den großen Markt von Tropea bei dem man sich mit den einheimischen Produkten noch eindeckte hieß es dann schmerzlich Abschied nehmen von einem Fleckchen Erde, das zum Wiedersehen einlädt.