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Kreuzfahrten

Reisebericht „Die Fjorde Südnorwegens“ alternativ „Perlen des südlichen Norwegens“ mit MS Midnatsol inkl. An- und Abreise von Amsterdam nach Bergen vom 22.4.2019 bis 3.5.2019

Vor einem reichlichen Jahr wurde ich im Hurtigruten-Katalog auf o.g. Reise aufmerksam und beabsichtigte, diese Reise zu buchen und begab mich deshalb zum „Reise-Service Heinz“ in Moosburg, das mich bei meinen bisherigen Buchungen immer sehr kompetent beriet. Am Anfang betreute mich Frau Meier, nach ihrem Eintritt in den Mutterschutz, Frau Krüger. Da ich zu Beginn und am Ende der Schiffsreise nicht gleich an- bzw. abreisen wollte, buchte ich ein entsprechendes Vor- und Nachprogramm in Amsterdam und Bergen mit Übernachtungen in Amsterdam, Bergen und Oslo, einer Bahnfahrt mit der Bergenbahn von Bergen nach Oslo und einer Fährüberfahrt mit Color Line von Oslo nach Kiel. Die Reise war u.a. deshalb interessant für mich, weil es ein gutes Angebot für Alleinreisende von Hurtigruten gab. Ich äußerte meine Wünsche und am Ende stand folgendes Programm: 22.4.2019 private Anreise mit der Bahn nach Amsterdam, Übernachtung im Apollo-Hotel, am 23.4. dreistündige Stadtrundfahrt mit Ziel am Passagierterminal, vom 23.4. bis 30.4. Schiffsreise mit MS Midnatsol Amsterdam-Bergen, 30.4.-1.5. Übernachtung im Hotel „Admiral“ in Bergen, am 1.5. Fahrt mit der Bergenbahn nach Oslo mit anschließender Übernachtung im Hotel „The Hub“ in Oslo, am 2.5. Fährüberfahrt nach Kiel mit der „Color Fantasy“ mit Ankunft in Kiel am 3.5. um 10 Uhr und schlussendlich private Heimreise mit der Bahn.

Am Ostermontag um 6.59 Uhr ging es dann los. Ich fuhr mit dem Zug nach Amsterdam mit Umstiegen in München und Hannover. Pünktlich um 17 Uhr traf unser Zug in Amsterdam Centraal ein und ich begab mich auf die Suche nach meinem Hotel, was ich nach ca. 2 Stunden erreichte. Trotz Google Maps hatte ich mich einige Male verlaufen. Aber es ist alles gut gegangen. Am nächsten Vormittag um 11 Uhr holte uns ein Bus zur Stadtrundfahrt ab, die gegen 14 Uhr am Passagierterminal beendet war. Samt Gepäck begab ich mich auf’s Schiff in meine Kabine, die schon bezugsfertig war. Überraschenderweise war es dann doch eine Außenkabine auf Deck 7, obwohl ich eine Innenkabine gebucht hatte, war am Ende aber nicht weiter verwunderlich, da nur 168 Passagiere mitfuhren (statt der 970 bei Vollauslastung). Falls sich jetzt einige fragen, warum die Midnatsol ab Amsterdam gefahren ist, hier der vermutliche Hintergrund: Die Midnatsol war im Winter auf Expeditionsreise in antarktischen Gefilden unterwegs und wollte auf dem Rückweg nach Norwegen vermutlich nicht leer zurückfahren. Hurtigruten wird deshalb verschiedene Abschnitte und Stationen dieses Weges in seinen Katalog aufgenommen haben, u.a. die Azoren, Madeira, Lissabon und eben auch Amsterdam. Am 3.5.2019 kehrte das Schiff wieder in den Liniendienst Bergen-Kirkenes-Bergen zurück. Da ich noch etwas Zeit bis zum Ablegen hatte, ging ich nochmal von Bord und traf ich mich mit meiner Mutter, meinem Bruder und seiner Familie, die in der Nähe von Den Haag gerade Urlaub machten, in Hafennähe. Nun aber zu meiner Reise.

23.4.2019 Amsterdam

Blumenmarkt

Blumenmarkt

 

Rembrandt

Rembrandt

 

Stadtrundfahrt2

Stadtrundfahrt

 

VerlassenAmsterdam

Verlassen Amsterdam

 

VerlassenAmsterdam

Verlassen Amsterdam

Kurz vor 20 Uhr ertönte das Signalhorn dreimal und die Reise begann. Im Schein der Abendsonne ging es der Nordsee entgegen. Gegen 22 Uhr wurde es etwas kompliziert, da die Midnatsol durch eine sehr enge Schleuse hindurchmusste. Es war Millimeterarbeit, aber am Ende ist alles gut gegangen. Nach einem anstrengenden Tag ging ich dann ins Bett, wo ich dem nächsten Tag entgegenschlief.

24.4.2019 Helgoland

Heute hieß das Ziel Helgoland, wo wir gegen 14 Uhr ankommen sollten. Nach dem Frühstück ging es aber erst mal aufs Panoramadeck, wo der sich der Kapitän und seine Besatzung sowie das Expeditionsteam vorstellten. Eigentlich sollte das schon am Vorabend geschehen, aber durch das knifflige Schleusenmanöver wurde das halt auf den Vormittag verlegt. Kurz vor 14 Uhr erreichten wir Helgoland, wo wir ankerten. Wer von Bord wollte, tat das mit dem Tenderboot. Ich blieb an Bord, da ich die Insel von vorherigen Besuchen kannte. Um 21 Uhr wurden die Anker gelichtet und bei einem fantastischen Sonnenuntergang ging die Midnatsol auf Kurs Richtung Südnorwegen.

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25.4.2019 Seetag

Heute lag ein Tag ohne Halt vor uns Passagieren und der Besatzung. Seitens des Expeditionsteams wurden verschiedene Vorträge angeboten, die auch rege besucht wurden. Verständigungsprobleme gab es keine, da wir zwei Simultandolmetscher und entsprechendes Equipment an Bord hatten. Am späten Vormittag ging ich auf das Sonnendeck, wo man sich vorkam wie auf dem Mittelmeer und nicht wie auf der Nordsee. Die Sonne knallte vom fast wolkenlosen Himmel und es ging kaum ein Lüftchen.

Zum Abendessen gab es heute ein Fünf-Gänge-Menü vom feinsten. Als erstes gab es einen Caesars Salad, gefolgt von einer Muschelsuppe. Beim Hauptgang konnte man wählen zwischen gebratenem Lachs oder New York Strip Steak mit grünem Spargel. Ich habe mich für das Steak (schön medium gebraten) entschieden, da ich heute Mittag schon Fisch hatte. Danach gabs noch Grapefruit-Sorbet und Mandelkuchen mit Honig. Alles in allem ganz schön kalorienbombig.

Am späteren Abend stand noch eine Modenschau auf dem Programm, bei der verschiedene Kleidung aus dem Bordshop vorgestellt wurde. Models waren Mitglieder der Crew und des Expeditionsteams.

Bestes Wetter am Seetag

 

Seetag2

26.4.2019 Kragerø

Um 8 Uhr hatten wir die Nordsee überquert und legten in Kragerø an. Heute war so ein Tag, den erlebt man auf keiner Kreuzfahrt (die ich aber trotzdem gelegentlich gerne mache) oder als der gemeine Pauschaltourist. Heute Morgen machte ich einen Ausflug "Auf den Spuren Edvard Munchs". Dieser war sehr informativ, besonders für denjenigen, der Edvard Munch nur von "Der Schrei" her kennt. Nach dem Mittagessen ging es mit 2 Mitgliedern des Expeditionsteams noch auf einen kleinen Stadtrundgang, der uns den Maler und Illustrator Theodor Kittelsen etwas näher bringen sollte, der hier in Kragerø geboren wurde und einige Zeit seiner Kindheit verbrachte. Unvorhergesehen ergab es sich, dass wir die örtliche Polizeistation besuchen konnten. Dort erhielten wir den Hinweis, dass im Bürgermeisterbüro ein Original jenes Kittelsen hängt. Und auch da durften wir rein und uns das Bild ansehen. Man stelle sich sowas mal in Deutschland vor, in ein Bürgermeisterbüro hineinzuspazieren, nur weil man sich ein Bild anschauen möchte. Es war also ein toller Tag, der am Abend mit norwegischen Liedern und Volkstänzen ausklang.

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Edvard Munch

 

27.4.2019 Farsund

Die Midnatsol hat heute um 8 Uhr bei regnerischem Wetter in Farsund festgemacht, zum allerersten Mal übrigens, dass hier ein Hurtigruten-Schiff anlegt. Daher hat sich der Bürgermeister des Ortes die Ehre gegeben und unser Schiff besucht und hier gefrühstückt. Ich bin mit dem Shuttlebus (wir liegen etwas außerhalb) in die Stadt gefahren, hab etwas Geld unter die Leute gebracht und wieder zum Schiff zurückgekehrt. Am Nachmittag hatte ich mich für einen geführten Ausflug zum historischen Leuchtturm von Lista entschieden. Dort steht auch eine Vogelwarte, wo viele Zugvögel beringt werden. Ein Ornithologe zeigte uns, wie das geht und erklärte uns den Vogelzug. Vom Leuchtturm ergaben sich eindrucksvolle Blicke in die ganze Gegend. Wir hatten reichlich Zeit, so dass ich am Wasser bei Sonnenschein und leichtem Wind entspannt die Seele baumeln lassen konnte. Um 17.30 Uhr kehrte ich mit allen anderen auf das Schiff zurück, das um 18 Uhr wieder ablegte. Kleine Besonderheit heute: Die Midnatsol hat rückwärts „ausgeparkt“ ?

 

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28.4.2019 Lysefjord, Preikestolen, Lysebotn

Für diesen Tag war eine Wanderung zum berühmt-berüchtigten Preikestolen vorgesehen, dessen Felsplateau mit einer Fläche von nur 25x25m 600 Meter hoch über den Lysefjord aufragt und dessen Bezwingung enorme körperliche Anstrengungen erfordert. Auf einer Strecke von nur 8 km durch teilweise sehr unwegsames Gelände ist ein Höhenunterschied von 500m zu überwinden, deren Bewältigung beste körperliche und gesundheitliche Konditionen voraussetzen. Ich wäre gern mitgegangen, habe mich aber nach langer und reiflicher Überlegung sowie aufgrund meiner Vorgeschichte dazu entschieden, nicht daran teilzunehmen. Eine Gruppe von Gästen entschloss sich dennoch dazu. Diese Gruppe wurde mit dem Boot an Land gebracht, von wo ein Bus und ein erfahrener Guide sie zum Ausgangspunkt der Wanderung brachte. Das war an der Einfahrt zum Lysefjord kurz vor 7 Uhr bei Regen und teilweise dichtem Nebel der Fall. Nach dem Absetzen der Wanderer fuhr das Schiff in den Fjord hinein, dessen Länge 42 km und die Tiefe bis 400m beträgt. Am Ende ragen die Felswände bis 1100m hinauf. Nach ca. 90 Minuten Fahrt stoppte die Midnatsol unterhalb des Preikestolen, um den an Bord verbliebenen Passagieren die Möglichkeit zu geben, ein paar Fotos zu „schießen“. Leider gaben die schlechten Wetterbedingungen nicht viel her für schöne Bilder. Es regnete und Nebel versperrte die Sicht auf das Felsplateau. Ab und zu vertrieb Wind den Nebel für kurze Zeit, dann musste man schnell sein und die Kamera oder das Handy ständig in Bereitschaft haben. Am späten Vormittag erreichte das Schiff die winzige Ortschaft Lysebotn am Ende des Fjords. Laut Auskunft des Expeditionsteams soll sie nur 13 Einwohner haben. Wer wollte, konnte sich per Boot an Land bringen lassen und sich die Zeit vertreiben. Nach dem Mittagessen hatte man die Möglichkeit, an drei vom Team angebotenen Wanderungen bzw. Spaziergängen teilzunehmen. Gegen 15.30 Uhr kehrten die Preikestolen-Wanderer zum Schiff zurück. Sie wurden mit einer Linienfähre zur Midnatsol gebracht.

Um 19 Uhr fand das statt, was auf Kreuzfahrtschiffen „Captains Dinner“ heißt. Auf der Midnatsol fand das in zwangloser und entspannter Atmosphäre statt. Es gab keinen vorgeschriebenen Dresscode, nur die Tischordnung war festgelegt. Es gab wieder ein feines Fünf-Gänge-Menü mit einem Glas Sekt zum Beginn. Um 21 Uhr lichtete die Midnatsol die Anker und begann ihre Ausfahrt aus dem Lysefjord. Es hatte aufgeklart und man konnte die umliegenden hohen Felswände gut erkennen. Der Abend war aber noch nicht zu Ende, schließlich gab es noch die „MS Midnatsol Crew Show“. Mitarbeiter aus der Küche, dem Restaurant, der Rezeption, vom Housekeeping und vom Expeditionsteam hatten verschiedene Showelemente wie Gesang und Tanz einstudiert und brachten sie unter großem Beifall der Gäste in der Panorama-Lounge zur Aufführung.

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Preikestolen1

 

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29.4.2019 Rosendal

Um 8 Uhr langten wir bei strahlendem Sonnenschein in Rosendal an, einer 1100 Einwohner zählenden Gemeinde am Hardanger-Fjord. Der Tag stand wieder zur freien Verfügung und ich ging am späten Vormittag an Land. Man kam sich bald vor wie in einem Alpenpanorama: unten das Wasser, auf den umliegenden Bergen noch Schneereste und in der Umgebung grüne Wiesen und blühende Bäume, das Ganze fast schon ein wenig kitschig ?. Ich besuchte den Steinpark Rosendal mit vielen kunstvoll bearbeiteten Steinblöcken. Auf dem Weg dahin kommt man an einem Kulturdenkmal vorbei, dem alten Sägewerk Vangssago. Am Nachmittag nahm ich noch an einer Wanderung zum Skalafjell teil, die weitem nicht so anspruchsvoll war wie der Preikestolen, aber eben auch nicht so ganz ohne. Durchgeschwitzte Klamotten waren die Folge ?. Am Abend zeigte uns Lise, unsere Bordfotografin, die Ergebnisse ihrer Arbeit während unserer Reise im „Amphi-Theater“, einer Art Kinosaal an Bord. Darunter war auch das Gruppenfoto aller Teilnehmer und des Expeditionsteams auf dem Sonnendeck. Diese Fotos konnten als Stick im Bordshop käuflich erworben werden. Ich habe mir einen solchen Stick mit heimgenommen.

Abschlussfoto.Midnatsol

 

Expeditionsteam 1

 

Rosendal

 

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30.4.2019 Ankunft und Aufenthalt in Bergen

kurz nach Mitternacht machte die Midnatsol nicht am Hurtigrutenkai, sondern am Tollbodskaien in Bergen fest. Ich frühstückte noch in aller Ruhe auf dem Schiff, bevor ich es gegen 9 Uhr verließ. Bergen empfing mich mit tristem Nebelwetter, aber wenigstens nicht mit Regen. Ich begab mich auf den Weg zum gebuchten Hotel, dem „Admiral“, welches ich nach nur 8 Minuten Fußmarsch erreichte. Ich checkte ein und konnte auch sofort mein Zimmer beziehen. Leider war es durch ein vor dem Fenster stehendes Baugerüst ziemlich dunkel…Am Mittag verließ ich das Hotel in der Hoffnung auf Wetterbesserung. Und siehe da, die Sonne brach durch den Nebel und es herrschte bestes Wetter. Mit der Fløibahn fuhr ich hinauf auf den Fløyen, den „Hausberg“ der Einheimischen und hatte einen imposanten Blick von oben auf die Stadt. Unten wieder angekommen, habe ich auf dem Fischmarkt eine Kleinigkeit gegessen, bin noch durch Bryggen geschlendert und habe ein wenig Geld unter die Leute gebracht. Am Nachmittag bin ich erst mal ins Hotel zurückgekehrt, habe Kaffee getrunken und ein wenig Siesta gehalten.

Am frühen Abend verließ ich das Hotel nochmal, um eine Gelegenheit zum Essen zu suchen. Unterwegs traf ich noch ein paar Mitreisende von der Midnatsol und wir beschlossen, gemeinsam zum Abendessen in ein in der Nähe liegendes Fischrestaurant zu gehen. Nach dem recht üppigen Essen verabschiedeten wir uns und ich ging ins Hotel zurück.

Abschlussfoto.Midnatsol

 

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Bergen von oben

 

Bryggen

 

Floibahn
 

1.5.2019 Bahnfahrt nach Oslo

Um 10.15 Uhr checkte ich aus und wartete auf den Bus, der mich um 11.15 Uhr zum Bahnhof Bergen bringen sollte und der auch überpünktlich erschien. Auf dem Bahnhof holte ich mir am Ticketautomaten mein reserviertes Ticket, auf dem auch die Sitzplatznummer vermerkt war. Der Zug der Bergenbahn stand am Gleis 3 bereit und nach kurzer Zeit konnte ich einsteigen und mein Gepäck verstauen. Ich suchte und fand meinen Sitzplatz am Fenster und konnte nun die rund siebenstündige Fahrt nach Oslo genießen, die ich knapp 3 Jahre zuvor schon mal in der Gegenrichtung gemacht habe. Pünktlich um 19.05 Uhr kam der Zug in Oslo an und kurze Zeit später konnte ich bereits im Hotel „The Hub“, das in unmittelbarer Bahnhofsnähe liegt, einchecken. Ich kannte das Hotel bereits von unserer Hurtigrutenreise im September 2016, ebenfalls durch den „Reiseservice Heinz“ organisiert als Gruppenreise und damals vom Chef persönlich begleitet. Diesmal erkannte ich es fast nicht wieder, da es kurze Zeit zuvor erheblich umgebaut und modernisiert worden war. Ich aß noch eine Kleinigkeit zu Abend und fiel dann wie ein Stein ins Bett.

Abschlussfoto.Midnatsol

 

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2.5.2019 Fährüberfahrt nach Kiel

Nach einer sehr ruhigen Nacht und einem wirklich sehr gehaltvollen Frühstück hatte ich noch Zeit und ich hielt mich vor dem Check Out in meinem Zimmer auf. Dazu konnte ich mir viel Zeit lassen, da der Bus zum Fährterminal erst 12.30 Uhr ab Hotel fuhr. Eine Stunde vorher begab ich mich zur Rezeption, erledigte alle Formalitäten und wartete in der Lobby auf den Bus. Der erschien schon um 12.20 Uhr. Zu meinem großen Erstaunen war ich der einzige Fahrgast. Nach ca. 10 Minuten Fahrt war ich am Terminal von „Color Line“. Am Schalter holte ich mein Ticket für die Überfahrt und wartete auf das Boarding, welches um 13.15 Uhr begann. Es ging alles sehr zügig vonstatten, so dass ich recht schnell meine Kabine auf Deck 8 fand. Es war eine Vierer-Außenkabine zur Alleinnutzung. Um 14 Uhr legte die „Color Fantasy“ ab und nahm Kurs Richtung Kiel. Zeit, ein wenig das Schiff zu erkunden. Die „Color Fantasy“ ist eigentlich eine Autofähre, könnte es aber jederzeit mit einem Kreuzfahrtschiff aufnehmen. Mehrere Restaurants, ein kleiner Pool, das Sonnendeck, die Shopping Mall auf Deck 6 und 7 und zwei abendliche Shows machen die Überfahrt zum Erlebnis.

3.5.2019 Ankunft in Kiel und Heimfahrt mit der Bahn

Um kurz vor 10 Uhr legte die „Color Fantasy“ am Norwegenkai in Kiel an und 20 Minuten später konnte ich wieder deutschen Boden betreten. Nach wenigen Schritten war ich am Bahnhof und merkte sofort (im negativen Sinne), dass ich wieder in Deutschland war. Da ich noch mehr als 2 Stunden Zeit bis zur Abfahrt meines Zuges hatte, wollte ich mein Gepäck in ein Schließfach stellen, hatte aber nicht das nötige Kleingeld, sprich 5 € in Münzen zur Hand. Der Münzwechsler wechselte nur 5€-Scheine, ich hatte aber nur einen Zehner. Ich bat die Kassiererin in einem Tabakladen, mir diesen in Münzen zu wechseln. Die aber blaffte mich in einem wirklich „liebevollen“ Ton an, dass sie das nicht dürfe, aus welchen Gründen auch immer. Ich holte mir dann eine Cola, um Kleingeld zu haben und stellte mein Gepäck ins Schließfach. In einem nahegelegenen Supermarkt holte ich mir noch etwas „Marschverpflegung“ und harrte der Dinge, die da noch kommen sollten. Was dann folgte, darüber decke ich lieber den Mantel des Schweigens, ich sage nur Deutsche Bahn. Möge sich jeder sein Teil denken.

Zum Schluss möchte ich mich bei allen bedanken, die mir diese Reise ermöglichten. Zuallererst bei Susanne Meier und Eugenie Krüger vom „Reiseservice Heinz“ in Moosburg, die mich bei der Buchung und den Reisevorbereitungen stets sehr kompetent begleitet haben und auch bei „Hurtigruten“, denen mit dieser Tour ein wahrhaftiger Glücksgriff gelungen ist.

Abschlussfoto.Midnatsol

 

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Vielen Dank,
Tilo Richter aus Moosburg

P.S.: Zum Ablegemanöver in Farsund („Rückwärts ausparken“) und zur Ausfahrt aus dem Lysefjord existieren auf meiner Facebook-Seite Videos

Artikel folgt

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Auf diesen Seiten können Sie Ihre Reise suchen und buchen:

Das erste Mal in meinem Leben hatte ich, Susanne Huber, nun die Möglichkeit amerikanischen Boden zu betreten, auf meiner ersten Inforeise über den Atlantik, nach Florida von 23. - 30.04.2015. Mit einer Gruppe aus mehreren Reisebüromitarbeitern aus ganz Deutschland flogen wir mit FTI Touristik für 1 Woche in den Sunshine State.

Tag 1 / 23.04.2015 / München - Washington - Orlando - Fort Myers

Wir starteten in München mit dem United Airlines nonstop Flug nach Washington, wo nach 8 Std., die Einreise sehr schnell verlief, und wir dann in 2, 5 Stunden weiter nach Orlando flogen. Dort angekommen hat unsere Gruppe 3 Mietwägen von Alamo Rent a Car entgegen genommen und wir fuhren gen Süden zu unserem ersten Ziel Fort Myers, wo wir 3 Nächte blieben. Nach 3 Stunden Autofahrt und insgesamt 26 Std. Anreisezeit aus Deutschland war das Bett in unserem Hotel Pink Shell Beach Resort das beste was es an diesem Tag dann gab. Wir erreichten Fort Myers gegen Mitternacht.

Tag 2 / 24.04.2015 / Fort Myers

Der erste Tag im Sunshine State fing sehr gut an, mit einem Frühstück im Hotel auf der Terrasse um 07:30 Uhr bei schwülen 28 Grad und Sonnenschein. Ich hatte zwar nicht gut und lange geschlafen, aber das tolle Klima, der atemberaubende Sandstrand und die Tatsache dass ich zum ersten Mal in Amerika war, machte wider alles wett. Zuerst besichtigten wir unser Standorthotel, das 4* Haus Pink Shell Beach Resort mit direkter Strandlage am traumhaften weißen feinen langen breiten Sandstrand von Fort Myers Beach. Fort Myers Beach ist eine schmale Insel die dem eigentliche Stadt Fort Myers vorgelagert ist und nur über eine Brück erreichbar ist. Auf dieser Insel befinden sich sehr viele Hotels und Motels mit direktem Strandzugang.
Im Anschluss fuhren wir zum "Edison & Ford Winter Estates" (www.edisonfordwinterestates.org/), welches sich mitten im Fort Myers befindet. Dort haben die Familien Edison und Fort Ihre Winter verbracht. Das ganze Anwesen wird liebevoll in Schuss gehalten und steht für Besucher zur Verfügung. Das prachtvolle Gelände, mit Garten, vielen Palmen und Blumen ist atemberaubend. Thomas Edison hat alleine über 1000 Patente zu seiner Lebzeiten angemeldet, experimentierte mit Pflanzen aller Art, und ist alleine schon wegen der Erfindung der Glühbirne weltbekannt. Man kann sogar den allerersten Lichtschalter der Welt bestaunen und selber betätigen. Mittwochs und freitags gibt es auch immer eine Gruppentour in deutscher Sprache, so wie wir Sie bekommen haben.
Zum Mittagessen fuhren wir in ein kleines Restaurant nicht weit weg vom Estate, in die Fords Garage. Dort gab es sehr leckere amerikanische Burger mit Pommes, Steaks und Chicken Wings. Das musste sein, wir waren ja auch im Burgerland USA. Danach sind wir zurück nach Fort Myers Beach gefahren und haben uns drei Hotels angeschaut, zuerst das 3* Hotel Diamond Head, dann das 3* Hotel Sandpiper Beach Resort. Vom Sandpiper Beach Resort sind wir dann am Strand entlang zum 2* Hotel Outrigger Beach Resort gegangen. Der Strand ist wirklich einmalig, breit breiter am breitesten, lang, länger am längsten und weiß, weißer am weißesten. Nach einer kurzen Pause in unserem Hotel, wartete direkt am Pier des Hotels ein Boot, dass uns in 30 Min. zum Nachbarort Cape Coral im Norden von Fort Myers brachte. Dort hatten wir ein Dinner im 4* Hotel "The Westin Cape Coral Resort". Ein sehr großes und hohes Hotels für wohlhabende Gäste mit eigenem Yachthafen, wunderschöne Suiten und von den obersten Etagen einen traumhaften Blick auf die Küste und Sonnenuntergang. Gegen 23 Uhr brachte uns das Bott dann wieder zurück zum Pink Shell Beach Resort. Der erste große Tag ging somit für mich in Amerika zu Ende.

Tag 3 / 25.04.2015 / Fort Myers

Am 2. Tag sind wir zum Frühstück ganz klassisch wie das die Amerikaner so machen, in ein kleines Cafe gefahren, zu dem Lighthouse Cafe auf Sanibel Island. Sanibel Island ist die zweite große Insel, die Fort Myers vorgelagert ist, aber ganz anders als Fort Myers Beach, mit viel Grün, üppiger Vegetation, kleine privaten Häusern und freilich auch wunderschönen Sandstränden. Zum Glück hatten wir im Cafe unsere Plätze reserviert, denn viele Amerikaner, eher älterem Gemüt wartet draußen vor der Tür, bis ein Tisch frei wurde. Ich habe mir Pancakes mit Ahornsirup bestellt. Wenn schon, denn schon. Sehr lecker. Es gab auch typische Omlettes, Eggs & Bacon etc.
Danach sind wir noch am Leuchtturm der Insel spazieren gegangen und haben die Natur, das Meer und den Sand genossen. Auf der Insel gibt es natürlich auch Hotels, diese sind aber nicht so groß und so wuchtig, und pflegen sich schön in die Natur ein. Wir besichtigten das 4* Hotel South Seas Island, welches die gesamte Nordspitze der Insel einnimmt, und das Hotel Tween Waters In. Dort startetet dann für uns ein kleine Kajak Tour durch die vorgelagerten Mangrovenwälder. Das war eine wunderschöne Tour. Bobby unser Kajak Guide ruderte mit uns mit und erklärte uns vieles über Flora und Fauna, und auch über die Wasserbewohner. Der Manatee, ein Verwandter der Seekuh ist Floridas berühmtester tiereischer Einwohner, und diesen konnte wir selber sehen, und durften wir sogar hautnah erleben, als er neben unseren Kajaks auftauche mit seiner kleinen Manatee Familie. Was für ein Erlebnis. Die Seekühe werden bis zu 3 Meter groß und könne schon mal ein Kajak um schubsen. Zurück an Land besuchten wir dann noch das Hotel Sundial Resort auf Sanibel Island. Dort fand sogar gerade eine Hochzeit am Strand statt. Viele Amerikaner heiraten in Florida am Strand, und man sieht immer wieder gerade an den Wochenenden viele Strandhochzeiten und Hochzeitsgesellschaften, die dann im Hotel und in den Resorts feiern.
Das Highlight des Tages war das Dinner am Strand. Unser Hotel Pink Shell Beach Resort hat extra für uns das Abendessen pünktlich zum Sonnenuntergang am Strand organisiert mit Lagerfeuer und Meeresfrüchte. Bei diesem Klima, hält man es im Gegensatz zu Deutschland lange bis in die Nacht ohne Jacke aus, Es ist so angenehm warm am Abend und in der Nacht. Florida hat ein gutes Klima im Frühling, Herbst und Winter. Nur in der heißen Sommerzeit von Mai-September ist es unerträglich heiß, schwül, es gibt viele Mosquitos und dann auch noch die tropischen Stürme, die jedes Jahr im Spätsommer über Florida hinweg ziehen.

Tag 4 / 26.04.2015 / Fort Myers - Orlando

Bevor wir zu unserer zweiten Destination Orlando fuhren, haben wir uns am Vormittag noch einen Naturpark angeschaut, den "Six Miles Cypress Slough Preserve Park" (www.sloughpreserve.org/). Hier hat man einen sehr guten Eindruck bekommen, wie Florida einmal aussah bevor die Siedler aus Europa kamen. Dschungel über Dschungel, viel Moor, Aligatoren, Mosquitos und Palmen. Wir haben sogar ein paar Aligatos gesehen. Unser Guide Bob führen uns über den Gehsteg durch den Parks und erklärte uns die Details und warum dieser Naturpark so wichtig ist für die Region Fort Myers. Dieser Parks ist 6 Meilen lang und zieht sich vom Inland bis zur Küste und führt Schlamm und Schlick entlang bis zur Küste und hilft somit die Flora und Fauna in der Umgebung in Takt zu halten. Die Six Mile Cypress Slough wurde im Jahr 1970 wegen seiner positiven Einflüsse auf die Gemeinschaft und Umwelt zum Naturreservat erklärt. Im Anschluss fuhren wir gen Norden nach Orlando in 3 Stunden auf der Interstate. Zuerst haben wir in unserem Übernachtungshotel "Coronado Springs Resort" (https://disneyworld.disney.go.com/resorts/coronado-springs-resort/) eingecheckt. Das Hotel bietet u. a. ein großes Convention Center für Kongresse, Tagungen und Business Veranstaltungen, ideal für uns, denn wir hatten neben Spaß und Unterhaltung in Orlando auch viele Präsentationen und Vorträge über die Regionen und Produkte in Florida.
Am Abend sind wir in den Epcot Park eingeladen worden, dort hatten wir ein leckeres Abendessen und anschließendes Feuerwerk, welches jeden Tag um 21 Uhr am großen See stattfindet.

Tag 5 / 27.04.2015 / Orlando

Am nächsten Vormittag hatten wir von allen Regionen eine Präsentation, mit den wichtigsten Fakten über Fort Myers, Napels, Tampa, St. Petersburg und Bradenton. Zudem gab es im Anschluss eine Reisemesse mit allen Partners die wir in Florida kennen gelernt haben, u. a. auch Walt Disney Word, FTI USA, Eagle Rider, und Cruise America.
Dann war es endlich soweit und wir durften endlich den ganzen Nachmittag in die Themenparks los starten. Jede Gruppe bzw. Freunde konnten sich die Parks selber aussuchen ,die sie besuchen wollten, bzw. auch nicht hingehen und dafür zum Shoppen in eine der vielen Outlet Malls fahren. Da ich ein großer Disney Fan bin, musste ich freilich unbedingt in den Magic Kingdom. Ein paar Freunde schlossen sich mir noch an. Wir hatten pro Person zwei Fast-Pässe, mit denen man ohne Anstehen an zwei Fahrgeschäften der Wahl fahren konnte. Wir hatten wie jeder Gast im Walt Disney World eine 25 USD Gift Card bekommen, die wir auch in den Souvenir Shops verprassten. Der kleine süße Plünsch-Hund Pluto wohnt jetzt bei mir in Deutschland. DAs ganze Areal von Walt Disney Word besteht aus den vier Themenparks "Magic Kingdom Park", "Disney's Animal Kingdom", "Disney's Hollywood Studios", "Epcot" und den zwei Wasserparks "Disney's Typhoon Lagoon Water Parks" und "Disney's Blizzard Beach Water Park". Zudem gehört noch die "Downtown Disney Area" und der Disney Boardwalk mit vielen Restaurants Geschäften etc. dazu. Das gesamte Areal ist so groß wie die Stadt San Francisoco, und das ist ganz schön riesig.
Am Abend dann wurden wir zu der Orlando Filiale der Eagle Rider gefahren. Dort gab es für uns ein echten amerikanisches BBQ mit Livemusik und Stunt Show. Ein toller Abend bei warmen 30 Grad.

Tag 6 / 28.04.2015 / Orlando

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Universal. Zuerst haben wir ein Themenhotel besucht, das "Cabana Bay" welches ganz im Stile der amerikanischen 50er Jahre ausgerichtet ist. Im ganzen Hotel, in der Lobby, in den Fluren hört man Songs von Elvis und co.
Dann ging's auch schon um ca. 10 Uhr in den Park. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und jeweils 2 Guides führten uns mit der VIP Special Tour durch den Park. Wir sind mit Spiderman durch New York geflogen, vor der Mumie geflüchtet, mit den Minions durch die Fabrik gedüst, mit Harry Potter aus Gringotts ausgebrochen uvm. Der Universal Studios sind in 2 Parks aufgeteilt, dem Island of Adventures mit vielen Fahrgeschäften mit Nervenkitzel und den Studios, wo man viele bekannte Film- und Serienfiguren trifft, wie z. B. Marge und Homer Simpson, Scooby Do und Shaggy, Bumblebee und Optimus Prime von den Transformers etc. Die Universal Studios war mein ganz persönliches Highlight, da ich mit selbst gerne Hollywood Blockbuster ansehe. Nach ca. 6 Std. war es aber dann auch genug mit Lustig, wir sind zurück ins Hotel gefahren.
Abends gab es dann im Hotel Ramada Orlando ein schönes Farewell Dinner für uns, mit Abschlussparty auf der Dachterrasse des Hotels.

Tag 7 / 29.04.2015 / Orlando - Houston - München

Nach dem Frühstück und Check Out sind wir mit den Mietwägen in 30 Min. zum Flughafen nach Orlando zurückgefahren. Nach der Mietwagen Rückgabe flogen wir mit der United Airlines zuerst in 2,5 Std. nach Houston wo wir dann in unser Heimat-Maschine einstiegen, die uns in 10 Std. nonstop zurück nach München brachte.

Tag 8 / 30.04.2015 / München

In München sind wir dann gegen 10 Uhr vormittags angekommen. Hier haben wir uns noch verabschiedet und sind nach Hause gefahren.

American Burger with Fries in the Fords Garage Restaurant

American Burger with Fries in the Fords Garage Restaurant

 

Blick vom Diamond Head Hotel auf Fort Myers Beach

Blick vom Diamond Head Hotel auf Fort Myers Beach

 

Blick vom Hotel Pink Shell Beach Resort auf den Fort Myers Strand

Blick vom Hotel Pink Shell Beach Resort auf den Fort Myers Strand

 

Der allererste Lichtschalter der Welt

Der allererste Lichtschalter der Welt

 

Bumblebee von den Transformers im Universal Studio Park

Bumblebee von den Transformers im Universal Studio Park

 

Das Cinderella Castle im Disney Magic Kingdom

Das Cinderella Castle im Disney Magic Kingdom

 

Dinner am Strand

Dinner am Strand

 

Eine tolle Maschine

Eine tolle Maschine

 

Feuerwerk im Epcot Park

Feuerwerk im Epcot Park

 

Susanne Meier mit Thomas Edison

Susanne Meier mit Thomas Edison

 

Ihre Susanne Huber (hier zusammen mit Minney Mouse und Mickey Mouse)

Ihre Susanne Huber (hier zusammen mit Minney Mouse und Mickey Mouse)

 

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Egal ob Sie online über unsere Webseite buchen, oder bei uns im Reisebüro. Sie haben immer einen kompetenten Ansprechpartner, denn wir beschäftigen nur ausgebildetes Personal.

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Sollte die Reise einmal anders verlaufen als geplant, stehen wir Ihnen als zuverlässiger Ansprechpartner immer zur Verfügung. Persönlich erreichbar, statt im Callcenter!

Auch in Notfällen, Insolvenzen und Krisensituationen stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

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Aufrufen

Ich, Eugenie Krüger war für Euch diesmal vom 10. - 18.06.2015 auf den Spuren der Maya, des Tequila und der Macharachi unterwegs. Ihr könnt euch bestimmt denken, welches Land damit gemeint ist. Genau: Mexiko, um genau zu sein auf der bekannten Touristen-Halbinsel Yucatan. Vom 10.06.15 – 18.06.15 war ich eine Woche mit dem Veranstalter TUI und 14 weiteren Reiseexperten zusammen auf dieser Informationsreise.

Tag 1 / 10.06.2015 / München - Frankfurt - Cancun

Der Flug ging diesmal ab Frankfurt aber da wir mit der Nachmittagsmaschine um 15:15 Uhr geflogen sind, hatte ich eine angenehme und stressfreie Anreise per Zug. Der Flug dauerte gute 10,5 Stunden, mit einer Zeitverschiebung von -7 Std zu Deutschland, landeten wir um 19:45 Uhr Ortszeit in Cancun. Nachdem späten Ankunft waren wir für die erste Nacht im Hotel RIU Cancun untergebracht, welches auf Grund der zentralen Lage und direkt am Strand ideal für Partypeople ist.

Tag 2 / 11.06.2015 / Cancun - Playa del Carmen

Der erste offizielle Programmtag, begann nach dem Frühstück mit der Vorstellungsrunde untereinander und mit dem TUI Reiseleiter David Torres. Nach dem Check-Out aus dem Hotel RIU Cancun, ging es mit den ersten Hotelbesichtigungen auch schon los. Wir fuhren in das exklusive 5* Hotel The Royalton Riviera Cancun, das hinter einer riesigen Mangrovenlandschaft am Strand neu erbaut wurde. Das Hotel besteht aus 2 Bereichen, dem Adult-Only „Hideaway“ und dem familiären „Royalton“. TUI hat den familiären Bereich unter Vertrag aber wer es ruhig und exklusive haben möchte, für den können wir den Hideaway-Bereich anfragen. Auf unserem Ziel nach Playa del Carmen, machten wir einen Zwischenstopp im Ort Puerto Morelos im noch Sensimar Hotel Riviera Maya, in dem wir nach der Besichtigung auch zu Mittag gegessen haben. Das Hotel ist eine Oase für Ruhesuchende und ausschließlich für Erwachsene ab 18 Jahre. Es ist ein Teil des Hotels El Dorado Royale Resort aber für Sensimar Gäste gibt es einen abgetrennte Bereich mit eigenem Pool und einem tollen Restaurant mit gesunder und leckeren Küche. Am Nachmittag kamen wir dann in Playa del Carmen an und fuhren gleich zum nächsten Hotel dem Grand Velas All Suites Spa Resort Premium. Diese Anlage besticht durch sein modernes und elegantes Ambiente, seiner großzügigen Räumlichkeiten und dem Einklang mit der Natur. Das Hotel besteht ebenfalls aus mehreren Bereichen, dem Master, Ambassador (für Familien) und Grand Class (Erwachsene und Kinder ab 16 Jahren) und liegt zwischen eines karibischen Puderzucker-Strandes und einem sagenhaften Mangroven-Dschungels. In dieser Anlage findet jeder das Richtige für sich. Sei es Ruhe und Wellness oder einer schöner Familienurlaub mit den kleinen. Anschließend ging es weiter, in unser nächstes Standort Hotel RIU Yucatan. Das Hotel liegt nur 3 km vom lebhaften Zentrum von Playa del Carmen und der bekannten Flaniermeile 5. Avendia, wo sich Restaurants und kleine Geschäften aneinanderreihen. Das RIU Yucatan hat auch den Vorteil direkt der Direkten-Strandlage und somit auch für Badeurlauber ein perfekter Erholungsort ist. Nach einer 2-stündigen Pause hatten wir das gemeinsame Abendessen mit riesigem Buffet.

Tag 3 / 12.06.2015 / Playa del Carmen

Der nächste Tag begann mit einem Spaziergang zu den umliegenden RIU Hotels. Das Hotel RIU Tequila verfolgt das Konzept des gemütlichen Cluburlaubs im landestypischen Stil. Das Hotel liegt nur über eine kleine Straße und einem Spaziergang durch einen eigenen Pfad zum Strand. Dort haben die RIU Tequila Gäste einen eigenen Strandabschnitt und können die Annehmlichkeiten des Schwesternhotels RIU Yucatan nutzen. Das Gegenteil, entspricht das gegenüberliegende Hotel RIU Palace Mexiko, das 2012 komplett renoviert wurde und im neuen und modernen RIU-Stil geführt wird. Bewundernd ist die schöne Gartenlandschaft, die das Hotel vom karibischen Strand trennt. Ein paar Autominuten weiter liegt das Hotel RIU Palace Riviera Maya, dass sehr pompös und im alten spanischen Stil gehalten wird. Nach einem kurzen Rundgang, hatten wir die Gelegenheit das Mittagsbuffet zu testen. Die Auswahl und die Qualität, einfach ausgezeichnet. Das letzte Hotel für diesen Tag war das einfache Hotel Viva Wyndham Maya, dass für den kleinen Geldbeutel geeignet ist. Nach der 1. Hotelauswertung ging es mit mehreren Taxis ins lebhafte Zentrum von Playa del Carmen, in die 5. Avenida. Nach einem kleinen Sparziergang besuchten wir das landestypische Restaurant „Aldea Corazon“, dass in einer alten Cenote (ein dolinenartiges Kalksteinloch) gebaut wurde. Und das Essen war einfach ausgezeichnet, das kann ich einfach nur weiterempfehlen.

Tag 4 / 13.06.2015 / Playa del Carmen

An dem sehr regnerischen Samstag, war die Besichtigung der Hotels am Vormittag sehr eingeschränkt. Beim ersten Hotel, dem Luxury Bahia Principe Akumal Don Pablo Collection war es uns nur möglich den Lobbybereich und das Hauptrestaurant zu begutachten. Beim anschließenden Hotel El Dorado Seaside Suites, das demnächst als Sensimar geführt wird, war das Wetter etwas angenehmer. Die weitläufige Anlage bietet ein sehr romantisches Ambiente für Zweisamkeit und geeignet sich wunderbar für die Flitterwochen. Die Anlage liegt zwar etwas abseits vom Tourismusstrom hat aber seine Vorteile auf Grund der unmittelbaren Strandlange. Nach dem Rundgang konnten wir uns auch kulinarisch, bei einem 3-Gang-Menü überzeugen. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir im riesigen Erlebnispark Xcaret, dass eine Mischung aus Zoo, Freilichtmuseum und Freizeitpark ist. Zu Beginn erhielten wir von einer Mitarbeiterin des Parks eine kurz Führung durch den Zoo, wo wir die Aufzucht von einheimischen Vogelarten ansehen konnten bis weiter zur Darstellung der mexikanischen Geschichte und ihrer verschiedenen Facetten. Der Abschluss des Tages, machte die mexikanische Folklore-Show im Freilichttheater mit Abendessen.

Tag 5 / 14.06.2015 / Playa del Carmen

Am Sonntag-Vormittag verbrachten wir den Tag in einem der sogenannten unterirdischen Cenoten, eines der meistbesuchten Ausflugsziele des Landes, ist das Rio Secreto (5 km von Playa del Carmen entfernt). Das ist das größte Unterwasser-Flusssystem auf der Halbinsel Yucatans und nicht zu Unrecht ein unglaubliches Naturphänomen. Die 30-minütige Wanderung erfolgt mit erfahrenen Führern, die auch in deutscher Sprache angeboten wird. Dabei erlebt man nicht nur Stalagmiten und Stalagtiten, sondern auch andere bizarre Felsformationen. Hierbei sollte man nicht wasserscheu sein und Platzangst haben, denn es geht hierbei auch durch einen unterirdischen See. Im Anschluss hatten wir im Hotel etwas Freizeit bevor es mit der 2. Hotelauswertung weiterging. Den Abend verbrachten wir in einem italienischen A la Carte-Restaurante im Hotel RIU Palace Mexiko.

Tag 6 / 15.06.2015 / Playa del Carmen - Tulum - Chichen Itza

Der Montag begann mit dem frühen Check-Out und der Abfahrt zu unserer kleinen Mini-Yucatan Rundreise. Von Playa del Carmen ging es zuerst in Richtung Tulum, wo uns die einzige Maya-Stätte erwartet die jemals an einer Felsküste erbaut wurde und ein herrlicher Blick über das tosende Karibikmeer bietet. Die Fahrt nach Tulum dauerte ca. 2 Stunden und somit für einen Tagesausflug ideal. Anschließend ging es ins Landesinnere zur wohl bekanntesten Maya-Stätte die auch zur UNESCO Weltkulturerbe gehört und seit 2007 eines der „neuen 7 Weltwunder“ ist, Chichen Itza. Während der Führung durch das riesige Arenal, erzählte uns unsere örtliche Reiseleiterin Ingrid über die Geschichte und die Vermutung wie es zur damaligen Zeit gewesen sein mochte, da noch vielen nicht nachgewiesen und belegt wurde. Der Tag endete mit dem Bezug unseres Rundreisehotels Villas Arqueologicas, welches nur wenige Kilometer von der Ruinenstätte entfernt ist und für vereinzelte Nächte einfach perfekt ist. Die kleine Anlage umfasst nur wenige Zimmer und ist sehr gut an die umliegende Natur angepasst. Es hat uns für die eine Nacht an nichts gefehlt.

Tag 7 / 16.06.2015 / Chichen Itza - Uxmal - Merida

Der nächste Tag führte uns zu einer dritten und sehr sehenswerten Ruinenstätte, nach Uxmal. Dies war mein persönlicher Favoriten von allen Ruinenstätte, die wir besichtigten. Das diese Stätte ziemlich weit im Landesinnere liegt und nicht so schnell von der karibischen Küste angefahren werden kann, ist sie dementsprechend auch nicht so von Touristen überlaufen. Uxmal ist genauso geschichtlich interessant wie Chichen Itza, der Sage nach wurde Uxmal über Nacht erbaut, in wie fern dies der Wahrheit entspricht kann man nur erahnen. Nach dem vormittäglichen Rundgang und einem Mittagessen in einem landestypischen Restaurant ging es weiter nach Merida, die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatan. Von Uxmal dauert die Fahrt nach Merida ca. 1 Stunde, nach Ankunft spazierten wir durch die Straßen und besuchten die sehenswertesten Plätze der Stadt, wie z. B. dem Hauptplatz „Plaza Mayor“ mit reizenden Restaurants und dem angrenzend typischen mexikanischen Markt, wo allerhand Souvenirs und einheimische Produkte gehandelt werden, dem Rathaus von Merida im Kolonialstil und der Catedral San Lldefonso mit ihren 40 m hohen Türmen. Nach dem wir den ganzen Tag auf den Beinen unterwegs waren, waren wir alle froh unser letztes Hotel, das Gamma de Fiesta Inn Merida El Castellano, im Zentrum der Stadt, beziehen zu können. Den letzten gemeinsamen Abend verbrachten wir in einem reizenden Restaurant unter freiem Himmel und genossen ein letztes Mal ein leckeres mexikanisches Essen.

Tag 8 / 17.06.2015 / Merida - Cancun - Frankfurt

Am letzten Tag erreichten wir nach einer 3-stündigen Busfahrt wieder Cancun und genossen ein paar letzte freie Stunden am karibischen Meer bevor es am Abend wieder zurück nach Deutschland ging.

Tag 9 / 18.06.2015 / Frankfurt - München

Mit der Condor landeten wir am Nachmittag wieder in Frankfurt. Wir verabschiedeten uns alle und fuhren getrennt nach Hause. Ich hatte hier wieder das Rail&Fly Ticket wie beim Hinflug genutzt.

Abendliche Folklore Show im Xcaret Park

Abendliche Folklore Show im Xcaret Park

 

Die Bungalows des Hotels El Dorado Seaside Suites

Die Bungalows des Hotels El Dorado Seaside Suites

 

Die Darsteller der Maya Geschichte

Die Darsteller der Maya Geschichte

 

Der Gouverneurspalast in Merida

Der Gouverneurspalast in Merida

 

Die bekannte Pyramide von Chichen Itza

Die bekannte Pyramide von Chichen Itza

 

Eine von vielen Cenoten in Chichen Itza

Eine von vielen Cenoten in Chichen Itza

 

Die Cathedral de San Ildefonso in Merida

Die Cathedral de San Ildefonso in Merida

 

Die La Gran Pyramide in Uxmal (begehbar)

Die La Gran Pyramide in Uxmal (begehbar)

 

Fruchtbarkeitsmasken an der Zwergenpyramide von Uxmal

Fruchtbarkeitsmasken an der Zwergenpyramide von Uxmal

 

Eugenie Krüger in der Ruinenstätte von Uxmal

Eugenie Krüger in der Ruinenstätte von Uxmal

 

Farbenfrohe Friedhöfe in Mexiko

Farbenfrohe Friedhöfe in Mexiko

 

Der Garten des Hotels Grand Velas Riviera Maya

Der Garten des Hotels Grand Velas Riviera Maya

 

Das Hotel Villas Arqueologicas

Das Hotel Villas Arqueologicas

 

Die Maya Stätte in Tulum

Die Maya Stätte in Tulum

 

Der Strandabschnitt des Hotels Royalton Riviera Cancun

Der Strandabschnitt des Hotels Royalton Riviera Cancun

 

Der lebhafte Markt in Merida

Der lebhafte Markt in Merida

 

Der Strand von Playa del Carmen

Der Strand von Playa del Carmen

 

Marktstunde in der Einkaufsstraße 5. Avenida

Marktstunde in der Einkaufsstraße 5. Avenida

 

Eure Eugenie Krüger hier in Tulum

Eure Eugenie Krüger hier in Tulum